Unser Haus

Um den speziellen Bedürfnissen unserer Bewohner gerecht zu werden, wurde 2015 in Dortmund Aplerbeck ein groß­zügiges Haus über vier Ebenen erbaut.

Neben den Wohnräumen befinden sich im Haus ein Medienkompe­tenzraum, ein Werkraum, ein Fitnessraum sowie ein Frei­zeitraum mit Tischtennisplatte und Kicker.

So ist es möglich, die Wohnbereiche von den Therapiebereichen und den Funktionsräumen zu trennen. Das Haus umgibt zudem ein großer Garten mit einer großzügigen Terrasse, die sowohl zur Entspannung als auch zum Grillen genutzt werden können und zusätzlichen Raum für erlebnis­pädagogische Einheiten bieten.

In unserer Einrichtung finden 14 Jugendliche, aufgeteilt in zwei Gruppen, ein neues Zuhause. Jeder Bewohner hat ein eigenes Zimmer und somit einen Raum, den er individuell gestalten kann. Der Alltag findet jedoch primär in den großen Gruppenräumen statt. Hier befinden sich Küchen sowie Ess- und Wohnzimmer, in denen unsere Bewohner wieder lernen, was es bedeutet, in der Gemeinschaft zu leben.

  • 14 Einzelzimmer
  • 2 Gruppenräume mit Küche, Ess- und Wohnbereich
  • Ein großer Garten
  • Therapieräume
  • Medienkompetenzraum
  • Sport- und Fitnessraum
  • Werkraum
  • Tischtennis- und Kickerraum
  • Kleine Fahrradwerkstatt mit hauseigenen Fahrrädern
Kompetenzphase

 
In der Kompetenzphase haben die Jugendlichen gelernt, ihren wechselhaften Medienanspruch zu kontrollieren. Um zu testen, inwiefern die Jugendlichen ihr Medienverhalten im Griff haben, gibt es unangekündigte Testphasen, in denen ihnen unerwartet viel oder sehr wenig Medienkontingent zur Verfügung steht.

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Monitoring

 
Zu Beginn des Programms steht ein ausführliches Monitoring. Dazu gehören therapeutische Termine und verpflichtende Aktivitäten für die Jugendlichen. In diesen 14 Tagen haben sie mit 8,5 Stunden ein recht hohes Medienkontingent zur Verfügung.

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Stufe 3

 
In Stufe 3 kontrollieren die Teilnehmer ihren Medienkonsum bereits selbst. Ein Kontingent von fünf Stunden ist möglich. Die Bewohner haben bereits ein Verständnis für die eigenen Schwierigkeiten erlangt und mit uns Strategien zur Problemlösung entwickelt.

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Stufe 2

 
In Stufe 2 arbeiten wir mit einem höheren Kontingent. Voraussetzung dafür ist jedoch, dass der Jugendliche Mediennutzung in einen strukturierten Tagesablauf einplanen kann. Die Bewohner gehen zu diesem Zeitpunkt bereits einer außenorientierten Tagestruktur nach.

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Stufe 1

In Stufe 1 zeigen wir den Bewohnern auf, wie sie ihren Tag strukturieren und alternative Freizeitaktivitäten finden können. Wichtig ist, dass sie lernen, sich im gemeinsamen Leben gegenseitig zu unterstützen. Hier führen wir die Bewohner an außenorientierte Strukturen heran, wie Schule, Praktika oder Ausbildung. Das Medienkontingent wird auf eine Stunde täglich begrenzt.

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