Ziele der Einrichtung

Die Bewohner vom Auxilium Reloaded sollen keineswegs internet­abstinent werden. Vielmehr erlernen sie, wie sie Medien nutzen ohne sich in ihnen zu verlieren.
 
Dazu müssen sie erkennen können, welche Inhalte für sie unbedenklich und welche risikobehaftet sind. Parallel bauen die Jugendlichen wieder ein persönliches soziales Netz auf. Dazu gehören freundschaftliche Kontakte, ebenso wie außenorientierte Freizeitbeschäftigungen und die Integration in Schule und Beruf.
In therapeutischen Einzel- und Gruppensitzungen setzen sich die Bewoh­ner intensiv mit ihren individuellen Problemstellungen auseinander und erarbeiten Lösungswege.
Erlebnispädagogische Einheiten ermöglichen ihnen Kick-Erfahrungen auch in der realen Welt.

Um gezielt zu trainieren und so wieder ein Gefühl für den eigenen Körper zu erlangen, steht den Jugendlichen unser Fitnessraum zur Verfügung.
 

  • KOMPETENZ im Umgang mit elektronischen Medien
  • ABSTINENZ von Rauschmitteln
  • INTEGRATION in die Gesellschaft
  • BEWUSSTSEIN eigener Stärken und Fähigkeiten
  • SELBSTÄNDIG den Alltag zu meistern
  • AUFBAU eines eigenen sozialen Netzes
  • VERTRAUEN in sich selbst
Kompetenzphase

 
In der Kompetenzphase haben die Jugendlichen gelernt, ihren wechselhaften Medienanspruch zu kontrollieren. Um zu testen, inwiefern die Jugendlichen ihr Medienverhalten im Griff haben, gibt es unangekündigte Testphasen, in denen ihnen unerwartet viel oder sehr wenig Medienkontingent zur Verfügung steht.

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Monitoring

 
Zu Beginn des Programms steht ein ausführliches Monitoring. Dazu gehören therapeutische Termine und verpflichtende Aktivitäten für die Jugendlichen. In diesen 14 Tagen haben sie mit 8,5 Stunden ein recht hohes Medienkontingent zur Verfügung.

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Stufe 3

 
In Stufe 3 kontrollieren die Teilnehmer ihren Medienkonsum bereits selbst. Ein Kontingent von fünf Stunden ist möglich. Die Bewohner haben bereits ein Verständnis für die eigenen Schwierigkeiten erlangt und mit uns Strategien zur Problemlösung entwickelt.

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Stufe 2

 
In Stufe 2 arbeiten wir mit einem höheren Kontingent. Voraussetzung dafür ist jedoch, dass der Jugendliche Mediennutzung in einen strukturierten Tagesablauf einplanen kann. Die Bewohner gehen zu diesem Zeitpunkt bereits einer außenorientierten Tagestruktur nach.

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Stufe 1

In Stufe 1 zeigen wir den Bewohnern auf, wie sie ihren Tag strukturieren und alternative Freizeitaktivitäten finden können. Wichtig ist, dass sie lernen, sich im gemeinsamen Leben gegenseitig zu unterstützen. Hier führen wir die Bewohner an außenorientierte Strukturen heran, wie Schule, Praktika oder Ausbildung. Das Medienkontingent wird auf eine Stunde täglich begrenzt.

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